Archive for August, 2008

Standardmäßig ist PHP so eingestellt, das ein Script maximal 30 Sekunden Zeit hat seine Aufgaben durchzuführen. Danach wird es so zu sagen “gekilled”.

Um diesem entgegen zu wirken gibt es einen bestimmten Befehl der wie folgt lautet:

ini_set(“max_execution_time”,”false”);

// keine Laufzeit, Script läuft teoretisch bis alles durchgeführt wurde, egal wie lange dieses dauert

ini_set(“max_execution_time”,”60″)

// Script läuft maximal 60 Sekunden

Ich persönlich nutze diesen Befehl eigentlich nur, wenn die Ausführung länger als 30 Sekunden dauert, da auf externe Quelle zugegriffen werden muss und deren Response gebraucht wird oder um eine gute Endschlosschleife zu erzeugen.

Die Games Convention 2008

Heute waren wir auf de Games Convention 2008. Da ich nicht unbedingt der große Schreiber bin nur ein kurzes Statement von mir.

“Es war im Großen und Ganzen ganz gut, jedoch auch ganz schön teuer (all-inclusive). Die Hallen waren überfüllt, was ziemlich “scheiße” war. Die meisten Publisher haben sich gut präsentiert. Am besten muss ich sagen war der Stand von Sacred 2. Zu Startcraft 2 kann man eigentlich nur sagen, das die Grafik und das Handling gepimpt wurde.”

ProFTPD mit IP-Sperre versehen

Das Szenario ist, das ich einen Backupserver bzw. Backupftp brauche der nur von einer bestimmten IP erreichbar sein soll, sodass man Ihn nicht anderweitig erreichen kann.

Als FTP-Server benutze ich ProFTPD und befinde mich in folgender Datei /etc/proftpd/proftpd.conf.

Nach langem Suchen habe ich die Möglichkeit gefunden, den IP-Bereich mit folgendem Befehl einzudämen:

UseHostsAllowFile            /etc/proftpd/ftpd.allow

Die “Allow”-File soll genauso aufgebaut sein wie die Datei /etc/hosts.allow. Das habe ich danach auch so umgesetzt, jedoch funktionierte leider nicht und ich erhielt immer wieder folgende Fehlermeldung:

Starting ftp server: proftpd – Fatal: unknown configuration directive ‘UseHostsAllowFile’ on line 38 of ‘/etc/proftpd/proftpd.conf’

Letztendlich googelte ich weiter und fand folgenden Befehl:

<Limit LOGIN>
Order allow,deny
Allow from 128.44.25.,128.44.26.,myhost.mydomain.edu,.trusted-domain.org
Allow from 10.2.0.0/22
Deny from all
</Limit>

Diesen Befehl angepasst und siehe da, der FTP-Server funktioniert so wie gewünscht.

Postgrey – Greylisting für Postfix

Ich habe gerade auf meinem Server Postgrey installiert. Postgrey macht, wie der Name vielleicht von verrät, Greylisting für Postfix.

Bisher hatte ich immer weniger gute Erfahrungen mit diesem Verfahren gegen Spam gehabt. Nun probiere ich es mal wieder aus. Es gibt leider immer wieder Server, die unsauber installiert sind und deshalb in die Falle von Greylisting tappen.

Die Installation ist unter Debian recht einfach:

apt-get install postgrey

Dann in der Datei /etc/postfix/main.cf folgendes im Bereich smtpd_recipient_restrictions einbauen.

Dies könnte ein Beispiel sein (Achtung, meine Config! Nicht blind kopieren):

smtpd_recipient_restrictions = permit_mynetworks,
        permit_sasl_authenticated,
        reject_unknown_recipient_domain,
        reject_unauth_destination,
        reject_invalid_hostname,
        reject_non_fqdn_hostname,
        reject_non_fqdn_recipient,
        reject_unknown_client,
        check_policy_service inet:127.0.0.1:12525,
        check_policy_service inet:127.0.0.1:60000,
        permit

In meinem Fall wird zuerst mit policyd-weight (Port 12525) geprüft, ob die Mail in einer RBL-Liste enthalten ist und dann wird das Greylisting durchgeführt.

/etc/init.d/postfix restart

Ja, man könnte das auch mit postfix reload erreichen. Ich mag es halt anders lieber.

Dieser Artikel stammt ursprünglich von schimana.net.