Malte Glöckner

Weltenverbesserer, IT-Experte, Umweltkämpfer

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Vorwort

Ja, ich habe eine Sorbitintoleranz und schreibe daher kurz die nötigsten Informationen für Neulinge und Interessenten auf. Diagnostiziert wurde diese bei mir Mitte 2009.

Was ist Sorbit?

Sorbit ist ein Zuckeralcohol, welcher in natürlicher Weise in Obst und Gemüse (nicht direkt Sorbit, aber andere Zuckeralkohole) vorkommt. In der Industrie wird Sorbit des öfteren als Zuckeraustauschstoff verwendet, da er weniger Kalorien als normaler Zucker hat. Zudem wird er oft zur Haltbarmachung mehrerer Lebensmittel verwendet.

Was ist eine Sorbitintoleranz / Sorbitunverträglichkeit?

In der Regel spricht man von einer Intoleranz/Unverträglichkeit, wenn man auf etwas reagiert bzw. Sympthome nach der Aufnahme auftretten. Bei einer Sorbitintoleranz / Sorbitunverträglichkeit kann im Dünndarm nicht aufgenommen/verarbeitet werden. Warum eine Sorbitunverträglichkeit entsteht, ist leider wissenschaftlich noch nicht erwiesen.

Fest steht nur das eine Sorbitintoleranz in den meisten Fällen leider für das ganze Leben bestehen bleibt, man sollte es daher nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Welcher Beschwerden und Sympthome tretten bei einer Sorbitintoleranz auf?

  • Blähungen
  • Bauchschmerzen
  • Beschwerden von Magen und Darm
  • Dauergähnen
  • Depression
  • Durchfall, Schaumige Durchfälle
  • Fettstuhl
  • Migräne
  • Müdigkeit
  • Übelkeit
  • Verdauungsbeschwerden

Die Beschwerden und Sympthome müssen nicht unbedingt gleich auftretten, da die Verdauung manchmal nicht gerade die schnellste ist, daher kann es bis zu 48 Stunden dauern bis man merkt ob bestimmte Lebensmittel nicht vertragen werden.

Wie wird eine Sorbitintoleranz festgestellt / diagnostiziert?

Es wird ein H2-Atemtest gemacht. Um es einfach zuerklären, Ihr trinkt nüchtern (hier ist nicht gemeint das Ihr kein Alkohol getrunken haben sollt, sondern das Ihr an Tag des Tests nix essen sollt, solange bis der Test abgeschlossen ist) einen Becher voller Flüssigkeit (schmeckt am Ende wie ein Becher voller Sand *wäh*) und müsst dann in regelmäßigen Abstanden in ein Gerät pusten. Die Werte entscheiden dann ob eine Intoleranz nachgewiesen wird.

Gibt es Medikamente gegen die Sorbitintoleranz?

Nein, da muss ich leider jeden enttäuschen. Es gibt derzeit keine Medikamente die bei einer Sorbitintoleranz helfen; ist auch etwas schwierig dem Dünndarm zu sagen er soll wieder Sorbit verarbeiten ;-). Das einzige wirksame Medikament ist es, die Lebensmittel und Getränke zu meiden, welche Sorbit enthalten.

Gibt es Tipps für Familienmitglieder und Freunde?

In den meisten Fällen fällt es der betroffenen Person schwer über seine Krankheit / Unverträglichkeit zu sprechen, versuchen Sie daher auf Ihn zuzugehen soweit es Ihnen möglich ist. Seine Beschwerden sollten in jedem Fall ernst nehmen, denn es handelt sich hier keineswegs um einen übersennsiblen Menschen oder einen Hypochonder (seelisch Kranker). Man sollte versuchen, den/die Betroffe/n in jeglicher Form zu unterstützen.

Gibt es weitere Hilfen im Internet?

Zum einen habe ich weiter unten ein paar Dokumente zu Verfügung gestellt, welche gerne zur Hilfe genommen werden können um beispielweise den Einstieg zu erleichtern. Sehr ans Herz legen kann ich die LIBase-Community welcher unter www.libase.de zu erreichen ist. Zur Analyse ob bestimmte Lebensmittel und Getränke Sorbit enthalten empfehle ich den Bundeslebensmittelschlüssel-Index von der Seite daskochrezept.de.

Dokumente:

Sorbitintoleranz Ernährungshilfe
(13.01.2010)